Hydrotherapie

Die Eigenschaften des Wassers

Hydrotherapie (Wasseranwendung) ist eine therapeutische Methode, bei der man kaltes oder warmes Wasser benutzt, um das Immunsystem zu stärken, der Kreislauf zu fördern und die Haut zu erfrischen und straffen.

Die Methode wurde von Sebastian Kneipp erfunden. Dieser bayrische Pfarrer hatte sich selbst gegen eine seltene Form von Tuberkulose geheilt, in dem er sich regelmäßig in der Donau gebadet hat. Seitdem wurden uns die Wohltäter des Wassers bewusst.

Das Prinzip der Hydrotherapie ist unser Organismus zu stärken, damit er leicht gegen Krankheiten kämpfen kann. Wasser gleitet entlang der Haut aus.   Die Lederhaut empfängt den Außenstimulus wie Schmerz oder Kälte und trägt sie dem ganzen Körper über.

 

Anwendung der Hydrotherapie

Durch Hydrotherapie benutzt man oft kaltes Wasser aber warmes Wasser ist auch möglich. Das kalte Wasser regt u.a. die Durchblutung an und vermindert Verspannungsschmerzen. Für die Entlastung des Herz-Kreislaufsystems und eine Verbesserung des Immunsystems ist warmes Wasser am effektivsten.

Hydrotherapie kann man daheim durchführen. Am Nachmittag nässen Sie Ihre Arme ins kalte Wasser 40 Sekunden durch und atmen Sie ruhig. Gleiten Sie das Wasser Ihrer Armen mit den Händen aus und wärmen Sie diese.

Eine Phase von Aufwärmen und Übungen muss ständig vor der Therapie durchgeführt werden, damit der Körper sich vorbereitet.

Die kalte Wasseranwendung muss immer kurz sein, um eine hitzige Reaktion zu verursachen.

Nach der Anwendung soll man sich schnell wärmen, ohne sich abzutrocknen.

1 Stunde vor oder 3 Stunden nach der Mahlzeit muss man diese Methode anfangen.