Eisen

Eisen, bezeichnet man als “Spurenelement“, ein Nährstoff, der nur in Kleinstmengen als Spuren im Körper vorkommt und einem ständigen Stoffwechsel unterliegt. Eisen spielt eine wichtige Rolle beim Transport von Sauerstoff, der Blutbildung und dem Abwehrsystem des Körpers.

Eigenschaften von Eisen

Eisen ist ein Baustein des Hämoglobins. Seine Funktion besteht darin, den Sauerstoff an das Molekül Hämoglobin in den roten Blutkörperchen zu binden. Für Menschen, die viel Energie verbrauchen sowie für Sportler sollte der Transport des Sauerstoffs bzw. die Eisenzufuhr optimal sein. Eine an sportliche Aktivitäten angepasste Ernährung ist also wesentlich.

Eisen hat ebenfalls einen positiven Einfluss auf die Gesundheit des Zahnfleisches, der Zähne, des Knorpels und der Knochen.

Eisenreiche Nahrung

Der Körper kann nur durch die Nahrung mit Eisen versorgt werden, da er dieses Spurenelement nicht selbst bilden kann. Eine eisenhaltige Ernährung ist also lebenswichtig.

Ein Mensch sollte täglich je nach Alter 12-30 mg Eisen verzehren. Ab einem Alter von 8 Jahren sollte das Kind bis 12 mg davon konsumieren. Für eine Frau bis zur Menopause werden 15 mg Eisen empfohlen (wegen des Blutverlustes w��������������������������hrend ihrer Periode muss sie mehr davon konsumieren, um den Verlust auszugleichen).  Eine schwangere Frau sollte bis zu 30 mg Eisen verzehren.

In Fisch, Fleisch (besonders Schweineleber), Brot, grünem Gemüse und Getreide findet man diesen Nährstoff. Vegetarier, die auf Fleisch, Eier und Milch verzichten, sollten ihre Eisenzufuhr in Form von Medikamenten kompensieren.

Ein Mangel an Eisen behindert die Bildung von Hämoglobin und kann zu Anämie (Müdigkeit, Haarausfall, Schwäche, Kopfschmerzen, Nervosität, Blässe) führen. Der Körper wird demnach schlecht mit Sauerstoff versorgt. Die Folgen sind eine geringere Leistungsfähigkeit und Konzentration.